Besuch bei der Gebäude.Energie.Technik in Freiburg

Unterwegs

Besuch bei der Gebäude.Energie-Technik in Freiburg

Liebe Genossinnen und Genossen,

am Sonntag haben meine Frau und ich die Gebäude.Energie.Technik Messe in Freiburg besucht. Wir haben uns über Möglichkeiten informiert, durch moderne Heizungstechnik Energie zu sparen und damit die Umwelt zu entlasten. Ich wollte auch wissen, wie sich die geplante Kürzung der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen auf das heimische Handwerk auswirkt.

In Gesprächen mit den Ausstellern war ein gemeinsamer Tenor zu erkennen. Die Erwartung ist, dass nach einem Spurt auf die Anlagen bis Juni dann eine Beruhigungsphase kommt, im nächsten Jahr erwartet man dann wieder ein normles Geschäft, die Modulpreise werden unter Druck geraten. Hoffentlich führt das dann nicht einach dazu, dass deutsche Hersteller aufgeben müssen, nur noch billigere Module aus China zum Zuge kommen.
Ein gemeinsames Problem ist aber die Montage der Anlagen bis Juni, derzeit kann Witterungsbedingt kaum auf den Dächern gearbeitet werden, die Module sind aber fest bestellt, zum Teil auch schon bei den Handwerkern im Lager. Wird eine Anlage aber nicht bis Juni in Betreib genommen, muss der Kunde die Module zum jetzige Preis abnehmen, bekommt aber nur die verrringerte Einspeisevergütung, oder gar keine mehr, wenns eine Anlage auf Ackerland werden soll. Auch für die Handwerker kann ein finanzielles Problem entstehen, wer Module bestellt hat, um seine Kunden schnell bedienen zu können, dafür aber noch keine festen Abnehmer hat, läuft Gefahr, dann ab Juli auf viel totem Kapital zu sitzen, das schnell an Wert verliert.

Über die Diskussion über die Kürzung selbst hinaus muss also Druck auf die Schwarz-Gelbe Energiekonzernlobby in Berlin und Stuttgart gemacht werden, hier Rechtssicherheit und eine Verbraucherfreunliche Lösung für die Anlagen zu finden, die schon bestellt sind, aber auf Grund des langen Winters nicht mehr rechtzeitig montiert werden können. Auch für die Lagerware der Handwerker muss eine Lösung gefunden werden, damit nicht gerade die Firmen, die in Baden-Württemberg ganz wesentlich Beschäftigung und Ausbildung sichern unter dieser von der Kernkraftlobby gesteurten Politik leiden.

 
 

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